Panettone

Der köstliche und langsame Aufstieg des klassischen Mailänder Weihnachts-Panettone

Panettone ist auf der ganzen Welt beliebt wie nie zuvor. Foodies werden sich über die Nachricht freuen, dass die Produktion handwerklich hergestellter Panettoni mittlerweile die industrielle Fertigung übersteigt. Doch gut Ding will Weile haben: Am Erfolg des Panettone wurde jahrhundertelang emsig gearbeitet.

Über die Ursprünge dieser berühmten und verführerisch duftenden Backspezialität existieren zahlreiche Legenden Doch was sagen die Fakten? Wir wissen, dass Menschen auf aller Welt seit dem 1. Jahrhundert süße Brote aus Hefeteig und Honig hergestellt haben. Unser „moderner“  und unwiderstehlicher Panettone hingegen ist vermutlich zuerst in den Öfen des mittelalterlichen Mailands aufgetaucht: Der Schriftsteller Giorgio Valagussa berichtet um 1470, dass der Herzog von Mailand am Weihnachtsabend jedem seiner Bediensteten ein Stück davon angeboten hätte.

 

Im 15. Jahrhundert wurde Panettone noch ohne Hefe hergestellt, und so war er platt und vielleicht auch nicht sehr verlockend. Ab Beginn des 19. Jahrhunderts dann ließ der Einsatz von Hefe nicht nur seine Form in die Höhe wachsen – auch der Geschmack verbesserte sich entscheidend. Zusätzlich sorgten die nun hinzu gegebenen kandierten Früchte für neue süße Gaumenfreuden. Mit steigender Beliebtheit wuchs auch die Kreativität, und während der Belle Époque lieferten sich die schicken Mailänder Konditoreien einem Wettstreit, wer seinen Panettone am schönsten und kunstvollsten dekorierte.

 

Die Pasticceria Marchesi hat von Beginn an einen ganz eigenen und einzigartigen Beitrag zu dieser feinen Tradition geleistet: Der heute produzierte klassische Panettone von Marchesi 1824 ist das Ergebnis von beinahe zwei Jahrhunderten voller Leidenschaft, Forschung und Veredelung. Seit 1824 wird er mit derselben Sauerteighefe zubereitet, die eine bedeutend längere Gehzeit als kommerzielle Hefe hat: So wird der Panettone besonders bekömmlich, gesund und schmackhaft. Heute produziert Marchesi auch Panettone ohne kandierte Früchte, eine Version mit Schokolade und Birnen und eine mit kandierten Kastanien. Unwiderstehliche Zutaten höchster Qualität – wie 6 Kronen Sultaninen, mit natürlichen Methoden kandierte Früchte, Bourbon-Vanille aus Madagaskar, italienischer Honig und Eier aus Freilandhaltung – sorgen dafür, dass Sie mit jedem Bissen dem Paradies ein Stückchen näher kommen.

 

Zeitloser Charme und universaler Reiz – Giuseppe Ciocca, Italiens berühmtester Konditormeister der Jahrhundertwende, widmete dem Panettone folgende Worte: „Der Panettone übt eine köstlich-süße Anziehungskraft aus – nicht nur auf Kinder, sondern auch auf charmante Fräulein, romantische und launenhafte Frauen, reife und ernste Damen und ruppige Herren. Auf alle also.

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